Fickende Fische

 
Preisgekröntes Debütwerk von Almut Getto über die erste große Liebe, das Erwachsenwerden, über die brennende Frage, ob Fische eigentlich Sex haben, und über eine Gefahr, die diese Liebe bedroht.
 
Filmwelt Verleihagentur: Fickende Fische - Kino
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Im Kino
(seit 15.08.2002)
 
Ein Fisch und Ninas Unfähigkeit, auf ihren Inline-Skates zu bremsen, bringen Jan und Nina schlagartig zusammen. Jan ist 16, schüchtern und ein Einzelgänger. Seine Leidenschaft ist die Unterwasserwelt, in die er am liebsten eintauchen würde, um seine Krankheit zu vergessen und seine überfürsorgliche Mutter abzuschütteln. Jans einziger Vertrauter ist sein Großvater, ein skurriler Kauz, der die Abenteuerlichkeit des Lebens zu schätzen weiß und als einziges Familienmitglied seinen Humor nicht verloren hat.
Nina ist anders: Sie ist frech, spontan und steht auf eigenen Beinen. Ihre Mutter hat sich ins ferne Kenia abgesetzt, auf ihren Vater und ihren Bruder kann Nina nicht zählen. Nur ihre Freundin Angel, eine Mittfünfzigerin, die sich mit dem Verkauf von Erotikspielzeug über Wasser hält, hört ihr zu.
Doch Jan und Nina haben mehr gemeinsam, als es auf den ersten Blick scheint. Zusammen brechen sie aus ihrem Alltag aus und genießen ihr Leben in vollen Zügen. Sie suchen ihr Paradies und beginnen ihren Traum zu leben... bis Jan die Wahrheit sagen muss.
FICKENDE FISCHE lief während der Berlinale 2002 mit großem Erfolg in der Reihe "Perspektive Deutsches Kino" und gewann auf dem FilmKunstFest Schwerin den Publikumspreis. Beim Max-Ophüls-Festival 2002 wurde Almut Gettos Film mit dem Filmpreis des Saarländischen Ministerpräsidenten ausgezeichnet. Begründung der Jury: "Die wunderbare und zugleich tief verstörende Phase, in der Halbwüchsige erwachsen werden sollen, gehört zu den Standardthemen des Kinos. Wer hätte ahnen mögen, dass es für die Zeit, in der junge Menschen mit sich ins Reine zu kommen suchen, noch einen unverbrauchten Ton gibt, der vom ersten Moment an im Zuschauer nachklingt? Die Regisseurin und Drehbuchautorin Almut Getto findet diesen Ton."
FSK
ab 12
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2002
Regie
Almut Getto
Darsteller
Sophie Rogall, Tino Mewes, Annette Uhlen, Hans-Martin Stier, Ferdinand Dux, Angelika Milster, Matthias Zelic, Jürgen Tonkel, Ellen ten Damme, Adrian Zwicker, Thomas Feist, Susanne Vogdt, Manuel Cortez, Uwe Rohde
 
Bild / Auflösung
1,85:1
Laufzeit
ca. 103 Minuten
 
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