The Age of Stupid
| Start: 3. Juni 2010 TAO |
|  | Wir schreiben das Jahr 2055. London ist überflutet, Sydney in Flammen, Las Vegas von der Wüste verschluckt. Der letzte Mensch, gespielt vom oscarnominierten Pete Postlethwaite sitzt in der geschmolzenen Arktis in einem riesigen Weltarchiv, das die Überreste der Zivilisation enthält und fragt sich: „Warum haben wir die Klimakatastrophe nicht verhindert, als wir noch die Chance dazu hatten?“.
|  | |  |  | 'The Age of Stupid' ist ein neues animiertes Dokudrama der Regisseurin Franny Armstrong und des Produzenten und Oscar-Gewinners John Battsek. Die Hauptrolle spielt der oscarnominierte Pete Postlethwaite ('Im Namen des Vaters'). Er spielt einen alten Mann, der in der zerstörten Welt des Jahres 2055 lebt und sich beim Betrachten von Archivmaterial aus dem Jahr 2008 die Frage stellt: Warum haben wir den Klimawandel nicht gestoppt, als wir noch die Möglichkeit dazu hatten?
Im Jahr 2055 hat der unkontrollierbare Klimawandel unseren Planeten fast völlig zerstört. Pete spielt den Gründer des Globalen Archivs, einer Datenbankanlage in der (inzwischen geschmolzenen) Arktis. Hier werden die menschlicher Errungenschaften in der Hoffnung aufbewahrt, dass der Planet eines Tages wieder bewohnbar sein wird. Oder dass intelligentes Leben erscheint und einen Nutzen aus allem zieht, was wir erreicht haben. Er stellt Ausschnitte aus dem 'Archiv' Nachrichten und Dokumentarfilme aus den Jahren 1950 bis 2008 zusammen, um zu illustrieren, was schief gegangen ist und warum. Der Fokus liegt dabei auf den Lebensgeschichten sechs verschiedener Menschen.
Während Al Gores „Eine unbequeme Wahrheit“ das Interesse vieler Menschen an Klimafragen geweckt hat, geht „The Age of Stupid“ einen Schritt weiter und hinterfragt den moralischen, psychologischen Nährboden, auf dem heutzutage jeder Einzelne das Klima betreffende Entscheidungen fällt. Entscheidungen, die angesichts der sich häufenden Naturkatastrophen der Welt schon bald ein neues Gesicht geben könnten.
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