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Winterkinder - Die schweigende Generation
Start: 8. Dezember 2005
Tiberius Film
Was verändert sich in einer Familie, wenn man sich mit der Vergangenheit auseinander setzt? Ein Dokumentarfilm von Jens Schanze - eine Reise in die eigene Vergangenheit.
Der Regisseur Jens Schanze erforscht in WINTERKINDER das Familiengedächtnis seiner Eltern und Geschwister anhand der Person des Großvaters, der 1954 verstarb.

Seine Verstrickungen in den Nationalsozialismus wurden innerhalb der Familie jahrelang verdrängt und verheimlicht. Doch die Entscheidung der Mutter, die kritische Beschäftigung mit der Person ihres Vaters zuzulassen, bringt unverhofft Bewegung in scheinbar festgefahrene Familienstrukturen.
Im nun beginnenden Prozess durchleben alle Beteiligten eine aufwühlende und höchst emotionale Reise , an deren Ende die Hoffnung auf Erlösung für die gesamte Familie steht. Der Film begleitet diese Reise.

WINTERKINDER - DIE SCHWEIGENDE GENERATION erzählt ein Stück deutsche Gegenwart, indem er die Suche des Regisseurs, seiner Eltern und seiner vier Schwestern nach dem wahren Bild des Großvaters verfolgt und die dabei entsehende Auseinandersetzung zwischen der Kinder- und der Enkelgeneration dokumentiert.

Jeder Beteiligte hat ein eigenes, ganz persönliches Bild über den Großvater, das er als wahr empfindet. In seiner vielschichtigen Herangehensweise interessiert sich der Regisseur für den Umgang jedes Einzelnen mit seinem bisherigen Bild über den Großvater.


AUSZEICHNUNGEN
GRAND PRIX DU JURY - Festival du Film Belfort

SPECIAL JURY MENTION– Festival International de Films, Montréal

PRESSESTIMMEN

„Vielleicht kann WINTERKINDER auch in anderen deutschen Familien zum Austausch über die Vergangenheit anregen.“
Deutsche Welle Radio, 08.12.05

„Sein Film ist eine intime Innenansicht einer Familie und damit erst einmal eher ein privates als politisches Dokument. Gerade daraus erwächst aber seine gesellschaftliche Dimension.“
Frankfurter Rundschau, 08.12.05

„Ein ungeschöntes und bewegendes Plädoyer der Enkelgeneration für den in vielen deutschen Familien immer noch nötigen Mut, Fragen nach der Vergangenheit zu stellen.“
Filmdienst 24/05

„Eine fesselnde Dokumentation. Erst die Generation der Enkel scheint fähig, die Ursachen für einen Phantomschmerz zu ergründen, der seit mehr als 60 Jahren anhält.“
Süddeutsche Zeitung Extra, 08.12.05

„Ein bemerkenswerter, wichtiger Dokumentarfilm über ein Stück deutscher Gegenwarts-geschichte, über die Suche nach Identität und über die Diskrepanz zwischen öffentlicher und privater Erinnerungskultur.“
Zitty Berlin 26/05
Regie: Jens Schanze
Land / Jahr: Deutschland / 2005
Format: 1:1,85 / Dolby SR
Laufzeit: 99 Minuten
Pressebetreuung: Ana Radica: ana radica! Presse Organisation, Herzog-Wilhelm-Straße 27, 80331 München, Tel: 089-23 66 12 0, Fax: 089-23 66 12 20
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